so.und.so.-Beratung

Das so.und.so.-Beratungskonzept wurde von Prof. Dr. Sabine Stahl entwickelt und wissenschaftlich begleitet.
Es entstand, um eine Lücke in der Beratung von Menschen mit Lernschwierigkeiten zu schließen.
Seitdem zeigt es gute und nachhaltige Ergebnisse.
Das Konzept geht davon aus:
Wie beraten wird, ist genauso wichtig wie das, was gesagt wird.
Eine klare, respektvolle und verständliche Kommunikation ist die Grundlage.


Der Name "so.und.so."

Der Name so.und.so. entstand in einem Gespräch.
Ein Ratsuchender sagte:

„Ich dachte, man muss sich immer sicher sein.
Dabei darf es auch so und so sein.“

Er dachte, seine Unsicherheit habe mit seiner Behinderung zu tun.
Zu hören, dass viele Menschen solche Gefühle kennen, war für ihn eine große Erleichterung.

Denn: Ambivalenz ist nichts Falsches. Sie zeigt: Es fehlt noch Information oder Sicherheit.


Humanistisches Menschenbild

Die so.und.so.-Beratung basiert auf einem humanistischen Menschenbild.
Das bedeutet:

  • Die Beziehung ist auf Augenhöhe.
  • Der ratsuchende Mensch ist Expert*in für das eigene Leben.
  • Jede Person wird ernst genommen und respektiert.
  • Die ratsuchende Person bestimmt selbst die Ziele.

Ziel der Beratung ist es, mehr Entscheidungsfreiheit zu gewinnen und mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.

 

Einsatz von Medien

Wenn Worte nicht reichen, können Bilder und Gegenstände helfen. Zum Beispiel Bildkarten, Becher, Seile oder Steine. Sie werden in der so.und.so-Beratung eingesetzt, um den Zugang zu inneren Prozessen zu erleichtern.

Prof. Dr. Sabine Stahl entwickelte dafür die Inneren Helfer-Karten. Mit diesen Karten können Gefühle und innere Anteile sichtbar werden. Das hilft, Abstand zu gewinnen und Lösungen zu finden. Was vorher nur ein diffuses Gefühl war, wird so klarer und benennbar.

Frau Angst

Herr Genau

Frau Tradition

Herr Abenteuer

Herr Vorsicht

Frau Ruhe

Herr Macher

Frau Träumer

Herr Originell

Frau Großzügig

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